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VideoBruecke

Daheim und nicht allein!

Der Video-Kontaktpunkt in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern.

Das Besuchsverbot in Seniorenheimen und Pflegeinrichtungen lässt viele Bewohner und ihre Angehörigen derzeit schier verzweifeln. Aber auch für Pflegekräfte bringen diese Maßnahmen zusätzliche Belastungen, da sie nun das Bedürfnis nach Gespräch und Nähe stillen müssen.

Die Projektinitiative „VideoBrücke“ schafft Abhilfe: Bewohner können per Video-Chat ganz einfach Ihre Liebsten sehen und hören!

Unser Ansatz

Ein Rund­um-sorg­los-Pa­ket

ein nicht-kommerzielles Angebot

Terminvergabe, die durch die Apotheken und Freiwillige unterstützt wird

Tablets und Software werden den Einrichtungen gestellt und sind schon fertig installiert

ein System, welches mit der DGSVO konform ist

Tablets haben Halterungen und können nach dem Gespräch einfach desinfiziert werden

technische Administration, die sich um alle anfallenden Probleme kümmert

die Video-brücke: kurz erklärt

Das Ziel ist es, Bewohnern von Pflegeinrichtungen und ihren Angehörigen zu ermöglichen, über einen Videochat miteinander zu reden und einander zu sehen.

Die Technik ist sehr einfach zu bedienen. Von der VIVAI Software AG wurde eine Software entwickelt, die sich unkompliziert bedienen lässt, sodass der Pflegeprozess nicht gestört wird. Software sowie die dazugehörigen Services werden den Heimen zunächst kostenlos angeboten. Die VideoBruecke stellt bei Bedarf Tablets zur Verfügung, die über WLAN oder SIM-Karten dann mit dem Netz verbunden werden. Eine Halterung ermöglicht es gegebenenfalls auch motorisch eingeschränkten Personen, die VideoBruecke zu nutzen. 

Die Kontaktstellen in Apotheken und Quartierbüros entlasten Einrichtungen und Pflegekräfte von der Terminkoordination. Kontaktstellen bieten Angehörigen, die selbst nicht über die notwendigen Kenntnisse und die Technik verfügen, einen Zugang zur VideoBruecke.

Die Angehörigen, die selbst ein Tablet oder Smartphone besitzen, können über die Kontaktstelle einen Termin buchen. Angehörige, die kein Gerät zur Verfügung haben, können zur Kontaktstelle gehen und von dort zu einem ausgemachten Termin per Videochat mit der Bewohnerin oder dem Bewohner kommunizieren und sich mit der Technik helfen lassen.

Die Projektpartner der VideoBruecke sind die VIVAI Software AG (VIVAIcare), das Institut Arbeit und Technik (IAT), der Geriatrieverbund Dortmund, das Projekt DigiQuartier des Kreises Recklinghausen, der Apothekerverband Westfalen-Lippe (AVWL) und die Gesundheitsregion EUREGIO e. V.

Meinungen zur videobrücke

Was sagen unsere Nutzer?

"Im Altersheim festzusitzen und nicht einmal für einen Einkauf rauszugehen zu können ist auf Dauer schrecklich langweilig. Durch die Videobrücke kann ich wenigstens mit meinen Kindern sprechen"

Manfred Voigt
Bewohner aus Dortmund

"Unsere Bewohner sind geduldig, weil sie verstehen, dass es wichtig ist, sie als Risikogruppe zu isolieren. Aber natürlich nagt diese Einsamkeit an den Leuten und es ist schwierig den Kontakt zur Familie zu kompensieren. Zum Glück gibt es heutzutage die Mögichkeit der Videotelefonie."

Alena Sauer
Krankenschwester aus Dortmund

"Es ist teilweise wirklich schwierig Angehörigen zu vermitteln, warum man sie nicht mehr ins Pflegeheim hineinlassen kann. Mit der Videobrücke können wir eine konkrete Alternative anbieten."

Gabi Böhmer
Altenpflegerin aus Essen

"In solchen Zeiten mache ich mir natürlich Sorgen um meine Mutter, so ganz allein im Altersheim. Sie kennt sich mit der Technik einfach nicht gut genug aus, um selber Skype zu bedienen. Von daher bin ich dankbar, dass es mit Videobrücke ein Angebot speziell für ältere Leute gibt."

Rainer Bergmann
Angehöriger aus Schwerte
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